Fahrpreisnacherhebung sowie Verstöße gegen die Beförderungsbedingungen und Hausverbote

Welche Daten erheben wir und wie und warum verarbeiten wir Ihre Daten?

Fahrausweiskontrollen, Fahrpreisnacherhebung
Zum Zweck der Vorgangsbearbeitung einer Fahrpreisnacherhebung, der Prüfung auf Wiederholungstäter und - in bestimmten Fällen - zur Strafantragstellung erheben und verarbeiten wir die folgenden personenbezogenen Daten:

  • Anrede
  • Vorname
  • Name
  • Geburtsdatum
  • Straße, Hausnummer
  • Postleitzahl, Wohnort
  • Ausweis- und Passnummern, Fahrausweisnummern, Abonnentendaten
  • Zeitpunkt der Feststellung, Grund der Feststellung, Strecke, Haltestelle
  • Geleistete Zahlung/ Höhe der Forderung

Auch wenn Sie das erhöhte Beförderungsentgelt bereits bei der Fahrausweiskontrolle begleichen, werden die o.g. Daten erhoben und gespeichert.

Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung sind Art. 6 Abs. 1 lit b und f DSGVO. Im Rahmen von Verstößen gegen die HVV-Tarif- und Beförderungsbedingungen erhobene personenbezogene Daten werden ausschließlich zum Zweck des Forderungsmanagements und der Initiierung von Strafverfahren genutzt. Sie werden nicht zweckentfremdet genutzt und an Dritte weitergegeben.

Verstoß gegen die Beförderungsbedingungen, Hausverbot, Beförderungsausschluss
Zum Zweck der Ahndung bei Verstößen gegen die Beförderungsbedingungen (Vandalismus, Beschädigung, gefährlicher Eingriff in den Eisenbahnbetrieb) sowie bei Aussprechen eines Hausverbotes oder einem Beförderungsausschluss erheben und verarbeiten wir die folgenden personenbezogenen Daten:

  • Anrede
  • Vorname
  • Name
  • Geburtsdatum
  • Straße, Hausnummer
  • Postleitzahl, Wohnort
  • Ausweis- und Passnummern, Fahrausweisnummern, Abonnentendaten
  • Zeitpunkt der Feststellung, Grund der Feststellung, Strecke, Haltestelle
  • Tathergang bzw. Gründe der Ahndung oder Erteilung des Hausverbotes/ des Beförderungsausschlusses
  • Geleistete Zahlung/ Höhe der Forderung

Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 lit b und f DSGVO. Im Rahmen von Verstößen gegen die HVV-Tarif- und Beförderungsbedingungen erhobene personenbezogene Daten werden ausschließlich zum Zweck des Forderungsmanagements und der Initiierung von Strafverfahren genutzt. Sie werden nicht zweckentfremdet genutzt und an Dritte weitergegeben.

Wie lange werden Ihre Daten gespeichert?

Die personenbezogenen Daten werden frühestens 1 Jahr nach der Feststellung eines Verstoßes gegen die HVV-Tarif- und Beförderungsbedingungen gelöscht, sofern die offenen Forderungen vollständig ausgeglichen sind. Bei bestehenden offenen Forderungen werden die Daten nicht gelöscht. An die Stelle der Löschung tritt die Pseudonymisierung, sofern rechtliche oder tatsächliche Hindernisse entgegenstehen (beispielsweise besondere steuer- und handelsrechtliche Aufbewahrungspflichten, initiierte oder laufende Strafverfahren aus Verstößen gegen Tarif- und Beförderungsbedingungen des Hamburger Verkehrsverbundes auf dem Gebiet der Hamburger S-Bahn). Im Rahmen der Erteilung von Beförderungsausschlüssen bzw. Hausverboten speichern wir Ihre Daten nur so lange, wie sie für die Erfüllung des Zwecks, zu dem sie erhoben wurden, erforderlich sind oder sofern dies gesetzlich vorgesehen ist.

Werden Daten weitergegeben?

Für das Forderungsmanagement bis in die letzte Instanz und die Initiierung von Strafverfahren ist in der Regel die Einschaltung weisungsabhängiger Auftragsverarbeiter erforderlich, wie z. B. von Inkassodienstleistungsunternehmen, Rechenzentrumsbetreibern, Druck- oder Versanddienstleistern oder sonstigen an der Zweckerfüllung Beteiligten. Externe Dienstleister, die für uns im Auftrag Daten verarbeiten, werden von uns sorgfältig ausgewählt und vertraglich streng verpflichtet. Im Falle von Zahlungsausfällen werden die Daten an Inkasso- und Rechtsdienstleister zur Beitreibung der Forderung an die Infoscore Forderungsmanagement GmbH, 33401 Verl weitergegeben.

Im Falle von Einleitungen von Strafverfahren werden die Daten an die regional oder fachlich zuständigen Bundespolizeiinspektionen, der zuständigen Landespolizei und/oder die zuständigen Staatsanwaltschaften weitergegeben. Eine anderweitige Übermittlung erfolgt nur, wenn Sie uns dazu eine ausdrückliche Einwilligung erteilen.

Welche Rechte haben Sie?

Sie können Auskunft darüber verlangen, welche Daten über Sie gespeichert sind.

Sie können Berichtigung, Löschung und Einschränkung der Bearbeitung (Sperrung) ihrer personenbezogenen Daten verlangen, solange dies gesetzlich zulässig und im Rahmen eines bestehenden Vertragsverhältnisses möglich ist.

Sie haben ein Beschwerderecht bei der für Sie sachlich und örtlich zuständigen Landesdatenschutzaufsichtsbehörde. Die für die S-Bahn Hamburg GmbH zuständige Landesdatenschutzaufsichtsbehörde ist:

Der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit
Prof. Dr. Johannes Caspar
Ludwig-Erhard-Straße 22, 7. OG
20459 Hamburg
Tel.: 040 / 428 54 - 4040
Fax: 040 / 428 54 - 4000

mailbox@datenschutz.hamburg.de

Sie haben das Recht auf Übertragbarkeit derjenigen Daten, die Sie uns auf der Basis einer Einwilligung oder eines Vertrages bereitgestellt haben (Datenübertragbarkeit).

Wenn Sie uns eine Einwilligung zur Datenverarbeitung erteilt haben, können Sie diese jederzeit auf demselben Wege widerrufen, auf dem Sie sie erteilt haben. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt.
Sie können der Datenverarbeitung aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, widersprechen, wenn die Datenverarbeitung aufgrund unserer berechtigten Interessen erfolgt oder für die Wahrnehmung einer öffentlichen Aufgabe erforderlich ist.

Für die Ausübung Ihrer Rechte reicht ein Schreiben auf dem Postweg an:
S-Bahn Hamburg GmbH oder per E-Mail an

fahrgeldstelle@deutschebahn.com.

Stand Datenschutzhinweis: Mai 2018