Neuer Aufzug in der S-Bahnstation Stadthausbrücke in Betrieb genommen

Ein weiterer Meilenstein ist erreicht: Mehr als 80 Prozent der Stationen im gesamten Netz der Hamburger S-Bahn sind barrierefrei

(Hamburg, 30. April 2014) Heute nahmen Staatsrat Andreas Rieckhof, Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Hansestadt Hamburg, und Manuela Herbort, Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein, den neu gebauten Aufzug in der S-Bahnstation Stadthausbrücke in Betrieb.

"Die barrierefreie Erreichbarkeit von Haltestellen ist ein entscheidender Faktor für die Attraktivität des ÖPNV. Sie erleichtert mobilitätseingeschränkten Personen den Zugang zu Bussen und Bahnen und erhöht den Komfort für alle Fahrgäste. Ich freue mich, dass mit dem heutigen Tag bereits 43 der 56 Stationen im Hamburger S-Bahn-Netz barrierefrei ausgebaut sind.", sagte Staatsrat Andreas Rieckhof.

Manuela Herbort ergänzte: "Seit vielen Jahren arbeiten wir auch zu diesem Thema partnerschaftlich mit der Stadt Hamburg zusammen. Um in den nächsten Jahren den barrierefreien Ausbau weiterer Bahnstationen zu erreichen, stehen wir in einem ständigen Dialog, auch mit den Behinderten-verbänden."

Ende Februar letzten Jahres begann die Deutsche Bahn im Rahmen des Programms zur Steigerung der Haltestellenattraktivität (PSH) mit der Sanierung der Station Stadthausbrücke. Neben dem Neubau des Aufzuges mit taktilem Leitsystem auf dem Bahnsteig erfolgen noch weitere Arbeiten. So erhält der Bahnsteig beidseitig neue je 220 Meter lange durchgängige Lichtbänder. Im Bahnsteigbereich werden 1.000 Quadratmeter, in der Schalterhalle 400 Quadratmeter abgehängte Streckmetalldecken installiert. Außerdem wird in der Schalterhalle die Beleuchtungsanlage erneuert. Die gesamte Station wird brandschutztechnisch auf den neuesten Stand gebracht. Die Fertigstellung aller Arbeiten ist für Ende des Jahres geplant.

Für die Sanierung der gesamten Station investieren der Bund, die Hansestadt Hamburg sowie die Deutsche Bahn rund drei Millionen Euro. Allein der Bau des Aufzuges schlägt mit rund 1,4 Millionen Euro zu Buche.

Seit 2007 existiert das sehr erfolgreiche Programm zur Steigerung der Haltestellenattraktivität (PSH). Bis 2017 ist die Barrierefreiheit von bis zu 96 Prozent der S-Bahnstationen in Hamburg geplant. Insgesamt verfügt das S-Bahn-Netz in Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen über 68 Stationen.

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