Datenschutzhinweise zum ProfiTicket

Der nachfolgende Text ersetzt die Informationen zum Datenschutz auf dem Kartenträger Ihres HVV-ProfiTickets.

Eine Nutzung unserer Internetseiten ist grundsätzlich ohne Angabe persönlicher Daten möglich. Mit diesem Hinweis informieren wir Sie darüber, welche Daten wir von Ihnen erheben, wie wir sie nutzen und wie Sie der Datennutzung widersprechen können.

Wer ist verantwortlich für die Datenerhebung und-verarbeitung?

Datenschutzhinweis ProfiTicket im Hamburger Verkehrsverbund (HVV)

Die Nutzung des ProfiTickets als Teilnehmerin oder Teilnehmer am Großkundenabonnement (GKA) über Ihren Arbeitgeber ist nur dann möglich, wenn Sie uns im nachstehend beschriebenen Umfang personenbezogene Daten überlassen bzw. Ihrem Arbeitgeber gestatten, dies zu tun. Entsprechend den gesetzlichen Vorgaben informieren wir Sie daher an dieser Stelle, wie wir mit Ihren Daten umgehen und welche Rechte Ihnen als von unserer Datenverarbeitung betroffener Person zustehen.

Im Sinne des Datenschutzrechts verantwortliche Stellen und Zwecke für die personenbezogene Daten verarbeitet werden

Ihre personenbezogenen Daten werden zum Zweck der Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen aus dem Vertrag über das ProfiTicket im HVV sowie zum Zweck der Betreuung und Information zum ProfiTicket im HVV durch Ihren Arbeitgeber, durch die S-Bahn Hamburg GmbH (S-Bahn), Hammerbrookstraße 44, 20095 Hamburg und unter bestimmten Umständen auch durch deren Vertriebspartner, die ACE-Wirtschaftsdienst GmbH (ACE), die AGA Service GmbH (AGA) und den INDUSTRIEVERBAND HAMBURG E.V. (IVH) verarbeitet und genutzt.

Die vorstehend genannten Verantwortlichen im Sinne des Datenschutzrechtes kommen dabei in unterschiedlichem Umfang mit Ihren personenbezogenen Daten in Berührung. Dies ergibt sich aus der vertraglich geregelten Rollen- und Aufgabenverteilung im HVV.

Die Erhebung und Verarbeitung Ihrer Daten im Kontext des GKA erfolgt vornehmlich durch Ihren Arbeitgeber. Dieser leitet an die S-Bahn Ihren Namen, das Ausgabedatum (für das elektronische ProfiTicket im Rahmen der HVV-Tarifausweitung auch Ihre Anschrift, Ihr Geburtsdatum und Ihr Foto) weiter und teilt die Nummer Ihrer Fahrkarte mit. Er wird der S-Bahn alle Änderungen zu Ihrem Teilnahmeverhältnis (Widerspruch, Erlöschen der Teilnahmeberechtigung, Verlust des ProfiTickets, Verlustgrund, Ausstellung einer neuen Karte bzw. Ersatzkarte) melden.

Im Falle einer an Sie gerichteten Fahrgeldnacherhebung gibt die S-Bahn Ihre Kundendaten an das kontrollierende Verkehrsunternehmen im HVV zur Prüfung weiter, ob Sie zum Zeitpunkt der Kontrolle im Besitz einer gültigen Fahrkarte waren. Bei Mitteilung der S-Bahn, dass ein Dritter Ihre Fahrkarte benutzt hat, teilt Ihr Arbeitgeber Ihr Geburtsdatum und Ihre Anschrift der S-Bahn zu Ermittlungszwecken mit. Eine Weitergabe dieser Daten erfolgt ebenfalls, wenn Sie Ihr ProfiTicket trotz Beendigung der Teilnahme nicht zurückgegeben haben, um Ansprüche der S-Bahn aus diesem Vertrag geltend zu machen. Bei Vertragsverstößen oder Verdacht auf Straftaten werden Ihre Kundendaten an ermittelnde Stellen (z. B. Polizei, Hochbahnwache, DB Sicherheit) weitergegeben. Zur Vereinfachung der Überleitung von der Zeitkarte im Abonnement zum ProfiTicket erfasst die S-Bahn - wenn Sie es wünschen und dafür Ihre Abokarte bei Ihrem Arbeitgeber abgeben - Ihre Abonnementdaten und gibt diese zur Kündigung an die zuständigen Verkehrsunternehmen (Hamburger Hochbahn, DB Vertrieb) weiter. Belege für Erstattungsleistungen, einschließlich ärztlicher Atteste (s. § 10 HVV-Gemeinschaftstarif) wird Ihr Arbeitgeber an die S-Bahn weiterleiten.

Die oben genannten Vertriebspartner der S-Bahn übernehmen in Zusammenarbeit mit Ihrem Arbeitgeber im vorstehend für die S-Bahn beschriebenen Umfang die Verwaltung, Abwicklung und Betreuung aller Vorgänge für das ProfiTicket im Kontext des sogenannten „GKA extra“ für kleinere Unternehmen.

Empfänger personenbezogener Daten

Für die Durchführung der Datenverarbeitung zu den vorstehend benannten Zwecken bedienen sich die vorstehend genannten Verantwortlichen verschiedener Kategorien von Auftragsverarbeitern. Zum Einsatz kommen Auftragsverarbeiter für die Druckerstellung von personalisierten ProfiTickets, für die Betreuung von benötigter Hard- und Software und für die Bereitstellung von Speicherplatz.

Rechtsgrundlagen der Datenverarbeitung

Rechtsgrundlage für die vorstehend beschriebene Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten sind Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b (Vertragsabwicklung), Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f (überwiegendes berechtigtes Interesse) und Artikel 6 Abs. 1 Buchstabe a) (Einwilligung) der Verordnung (EU) 2016/679 (Datenschutz-Grundverordnung, DSGVO). Bis zum 25.05.2018 wird die Rechtsgrundlage durch die entsprechenden Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes gebildet.

Dauer der Speicherung personenbezogener Daten

Ihre Daten werden nur so lange gespeichert, wie sie für die Erfüllung des Zwecks, zu dem sie erhoben wurden, benötigt werden oder sofern dies gesetzlich vorgesehen ist. Im vorliegenden Fall bedeutet dies, dass Ihre Daten bis zur vollständigen Beendigung des Vertragsverhältnisses über Ihre Teilnahme am GKA gespeichert werden. Haben Sie beim elektronischen Ticket der Speicherung des Fotos nicht zugestimmt, wird es nach Ablauf von 90 Tagen automatisch gelöscht.

Dabei werden ältere Daten, etwa über bereits abgewickelte Abrechnungsvorgänge zur Wahrung gesetzlicher Aufbewahrungsfristen weiterhin gespeichert, jedoch archiviert und dem unmittelbaren Zugriff entzogen. Auch nach Beendigung Ihres Vertragsverhältnisses mit der S-Bahn werden die Daten für die Dauer der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist von 10 Jahren archiviert und nach deren Ablauf vernichtet.

Ihre Rechte als Nutzer

Entsprechend den geltenden gesetzlichen Verpflichtungen teilen wir Ihnen auf Anfrage mit, ob und welche personenbezogenen Daten bei der S-Bahn über Sie gespeichert sind (Recht auf Auskunft). Darüber hinaus können Sie uns unrichtige Daten zur Berichtigung mitteilen (Recht auf Berichtigung) oder solche Daten löschen lassen, deren Speicherung unzulässig oder nicht mehr erforderlich ist (Recht auf Löschung). Ferner können Sie unter bestimmten Umständen eine Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten verlangen (Recht auf Einschränkung der Verarbeitung) sowie Widerspruch gegen die Verarbeitung Ihrer Daten einlegen, sofern und soweit diese Verarbeitung auf die Rechtsgrundlage des überwiegenden berechtigten Interesses (Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO) oder die Wahrnehmung einer im öffentlichen Interesse liegenden Aufgabe (Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe e DSGVO) oder eine Einwilligung (Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe a DSGVO) gestützt wird (Recht auf Widerspruch). Insbesondere können Sie jederzeit der Verwendung Ihrer personenbezogenen Daten für Zwecke der Werbung und/oder Markt- und Meinungsforschung widersprechen (Recht auf Werbewiderspruch). Des Weiteren können Sie grundsätzlich verlangen, die Sie betreffenden personenbezogenen Daten in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten, um diese einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung übermitteln zu können (Recht auf Datenübertragbarkeit).

Die vorstehend genannten Rechte werden Ihnen durch die Artikel 15 - 21 der Verordnung (EU) 2016/679 (Datenschutz-Grundverordnung, DSGVO) verliehen, aus Gründen ihres Umfangs hier jedoch nur sehr verkürzt dargestellt. Bei Fragen zum genauen Umfang und zur Ausübung der genannten Rechte können Sie sich an den nachstehend benannten betrieblichen Datenschutzbeauftragen und/oder an den Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit wenden. Es steht Ihnen das Recht zu, sich mit einer Beschwerde an den Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit zu wenden, wenn Sie dies für notwendig erachten. Bitte beachten Sie hierzu auch den Abschnitt "Ihr Beschwerderecht".

Kontaktdaten des betrieblichen Datenschutzbeauftragten

Die Angabe der Kontaktdaten des betrieblichen Datenschutzbeauftragten der S-Bahn ist nicht im Sinne einer alleinigen datenschutzrechtlichen Verantwortlichkeit der von diesem Datenschutzbeauftragten vertretenen Stelle zu verstehen. Die alleinige Benennung eines bestimmten betrieblichen Datenschutzbeauftragten dient lediglich der Vereinfachung der Kommunikation im Sinne einer Erleichterung der Wahrnehmung Ihrer Rechte. Sie lässt die sich aus Art und Umfang der tatsächlichen Datenverarbeitung für die einzelnen Verantwortlichen (siehe oben) ergebenden
Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten unberührt.

Ihr Beschwerderecht

Stand: Januar 2019